Über mich
Mein Name ist Patrizia Meier. Ich verfüge über langjährige Erfahrung in der Resozialisierung von Hunden, insbesondere von sehr anspruchsvollen Rassen und Listenhunden mit ausgeprägtem Aggressionsverhalten.
Ich habe mehrere Jahre bei einer auf Vermittlung von Listenhunden spezialisierten Tierschutzorganisation mitgewirkt. Meine Aufgaben in diesem Verein umfassten die Betreuung und Ausbildung von Listenhunden mit unterschiedlichem Hintergrund und Verhalten. Verschiedene beschlagnahmte Listenhunde – von Welpen bis zu anspruchsvollen erwachsenen Hunden sowie Senioren – kamen in meine Pflege. Jeder dieser Hunde wurde sorgfältig trainiert, um sicherzustellen, dass sie in ihre neuen Familien gut integriert werden konnten. Über einen längeren Zeitraum hinweg habe ich mich auch intensiv dem Training von Hunden im Tierheim gewidmet – hauptsächlich mit denjenigen, die mit Verhaltensauffälligkeiten zu kämpfen hatten.
Die Vielzahl an Hunden, mit denen ich gearbeitet habe, hat es mir ermöglicht, ein breites Spektrum von Verhaltensweisen zu beobachten und zu verstehen. Diese Erfahrungen und meine eigenen Hunde haben mir wertvolle Einblicke in die Vielfalt des Hundeverhaltens verschafft und meine Fähigkeit zur schnellen Auffassung von Situationen trainiert.
Ich besitze selber zwei Listenhunde aus dem Tierschutz. Beide wurden vom Veterinäramt aus schlechter Haltung beschlagnahmt. Einer dieser Hunde wurde aufgrund zahlreicher registrierter Beissvorfälle gegen Menschen als gefährlich eingestuft und sollte eingeschläfert werden. Als ich von seiner Situation erfuhr, entschied ich, mich seiner anzunehmen. Heute lebt er als toller Familienhund zusammen mit anderen Haustieren bei mir und meiner Tochter.
Verhaltensauffällige Hunde benötigen Menschen, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und bereit sind, ihnen die nötige Unterstützung zu bieten. Eine klare, wertschätzende Führung ist dabei von entscheidender Bedeutung. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht jedes unerwünschte Verhalten vollständig beseitigt werden kann, und das sollte auch nicht das Ziel sein. Dennoch ist es möglich, mit einem Hund, der in bestimmten Situationen als gefährlich eingestuft wird, zusammenzuleben, wenn man ihm den richtigen Rahmen bietet.
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass nicht nur spezifische Rassen, sondern auch gewöhnliche Familienhunde zu Problemen neigen können. Oft geschieht dies aufgrund von falschen Erwartungen der Menschen und Mangel an klaren Strukturen im privaten Umfeld. Diese Tiere suchen sich dann ihre eigenen Beschäftigungen, die leider nicht immer positiv sind. Struktur bedeutet für den Hund einen Rahmen, indem er sich bewegen kann. Diese Strukturen bestehen aus Leitlinien, zwischen denen Freiräume existieren. Dieses Bewegungsfeld schafft die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben von Hund und Mensch.
Mit meinen eigenen Hunden bin ich an den richtigen Coach geraten, der mir eine positive Lernumgebung gezeigt hat und das möchte ich gerne auch so weitergeben. Mir ist im Training wichtig, dass die Hundebesitzer das erlernte Wissen selbstständig anwenden können. Es ist wenig hilfreich, wenn der Hundecoach in der Lage ist, den Hund zu führen, die Besitzer jedoch nicht. Mein Fokus liegt auf einem zielorientierten und artgerechten Ansatz, der verschiedene Trainingsmethoden und Übungsplätze einbezieht. Positive Verstärkung, Konsequenz und faire Grenzen sind grundlegende Prinzipien. Die Erarbeitung realistischer Ziele ist ein wichtiger Bestandteil. Ich strebe stets eine langfristige, nachhaltige Beziehung zwischen Mensch und Tier an und nicht eine schnelle Lösung.
Ich freue mich darauf, Mensch-Hund-Teams zu unterstützen und dir dabei zu helfen, eine sichere Beziehung mit deinem Hund aufzubauen. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen meistern und eine positive Veränderung in deinem Hund erreichen.
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